ZOOM-Mitmachausstellung im Herbst 2017

Du und ich - dort und da ...

Flüchtlingskindern ist die für Kinder spannend und interessant aufbereitete Mitmach-Ausstellung des ZOOM-Kindermuseums gewidmet. Auf Info-Tafeln erfuhren die Kinder der 4.c (im Oktober) und der 3.b (im November) vieles über die gefährlichen Erlebnisse von sechs Kindern, die aus ihrer Heimat flüchten mussten. Es gab viel Interessantes und Neues über "andere" Kulturen zu erfahren, z.B. wie man sich in verschiedenen Ländern begrüßt. Ein "1, 2 oder 3"-Quiz brachte verblüffende Antworten zu Fragen, die interkulturell oft für Missverständnisse sorgen (können), beim Backen erfuhren die Kinder über die Herkunftsländer der Gewürze. Teppich weben, Tanzen, Schönschrift auf Arabisch ... und manches mehr gab's zu entdecken.

Und so sah's die 3.b: verfasst von folgenden Kindern: Bartosz, Vanja, Jarin, Marko, Tarik und Zeynep

Wir waren in einer Ausstellung. Es ging um sechs Kinder, die flüchten mussten, weil Gefahr war. In Arabien war eine Stadt, wo Krieg war. Autos hupten, dann hat ein Flugzeug eine Bombe geworfen. Ein Kind hat den Koffer gepackt und ist weggelaufen. Die Familie ist mit einem sehr alten Schiff gefahren und sie hatten Glück, dass das Schiff nicht kaputt wurde.

Bei der Ausstellung war ein kleines Zimmer, wo wir tanzen konnten. Viele Kinder mögen tanzen und wenn sie tanzen, dann fühlen sie sich gut. Es gab sehr viele verschiedene Kleidungen zum Verkleiden, die waren für eine Hochzeit. Da war ein Spiegel, dass wir uns anschauen konnten. Bei einem Mann konnten wir Arabisch schreiben lernen.

Es gab so etwas wie ein Mikrofon, aber es war für die Ohren zum Zuhören. Ich habe ein Mädchen gehört, das etwas sehr Trauriges erzählte. Ich hatte Kopfhörer auf, die sagten „Bitte“ auf Deutsch und Arabisch.

Es gab eine Malstation und eine Bastelstation. Ich habe eine Blume gebastelt. In der Küche war eine Tafel, da stand: Was isst du am liebsten? Dort war auch ein Tischfußballspiel.

Da war ein Spiel mit 1, 2 oder 3 mit Fragen, was Zeichen oder Gesten bedeuten. Man hatte 10 Sekunden Zeit. Zum Beispiel: Was darf man nicht bei den Chinesen. Es war „am Tisch schnäuzen“. Am Ende machten wir zwei Reihen um die Kekse zu nehmen, die wir gebacken hatten.

Ich habe bei diesem Ausflug gelernt, dass alle Menschen gleich sind. Ich meine damit, dass es egal ist, aus welchem Land die Menschen kommen oder welche Sprache , Hautfarbe oder Religion sie haben. Alle Menschen sollten akzeptiert werden, so wie sie sind.