4.a auf Zeitreise im Wirtschaftsmuseum

Am 18. Juni reiste die Eulenklasse zurück in Urgroßmutters Zeiten, um zu sehen, wie sich das Leben und Wohnen in Wien über die Jahre verändert hat.

Unsere Tour startete in einer Wohnung zur Zeit des Ringstraßenbaus. Hier erfuhren wir, dass es damals viele sehr arme Menschen gab, die gar keine oder nur sehr heruntergekommene Behausungen besaßen. Die wenigen Reichen schmückten dafür ihre Räume mit Mobiliar, das auch heute noch sehr geschätzt wird und teuer gekauft werden muss. Bezüglich der Tischmanieren und Erziehungsmaßnahmen verhält es sich jedoch anders. Die Kinder der 4.a waren erfreut zu hören, dass die Trends der damaligen Zeit heute als überholt gelten und es bei uns jetzt lockerer zugeht.

Der nächste Stop unserer Zeitreise  war ein nachgebauter Straßenabschnitt, der der Zwischenkriegszeit entsprechend eingerichtet war. Anhand der angeschriebenen Preise bei der Trafik und bei dem Gastgarten konnten wir erkennen, dass die Inflation in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unglaublich hoch war. Die Menschen damals waren zwar Millionäre - um dieses Geld konnten sie sich allerdings kaum Lebensmittel und Miete leisten.

Zum Abschluss machten wir noch einen Abstecher in die 70er - Disco-Fever inklusive! Sehr interessant zu sehen war, welche technischen Neuerungen seit damals in unseren Wohnungen Einzug gehalten haben. Vieles, was heute zur Grundausstattung eines Haushalts gehört, war zu dieser Zeit noch gar nicht erfunden oder noch nicht für den täglichen Gebrauch gedacht.

Aus diesem Grund waren wir auch sehr froh, nach unserer Zeitreise wieder ins 21. Jahrhundert zurückkehren zu dürfen. Ohne Handy, Tablet, Playstation, Computer und Co möchten die Eulen der 4.a nicht mehr leben müssen.