Die 4.a auf Zeitreise nach Vindobona

Am 20. März brach die Eulenklasse auf, um sich auf die Spuren der alten Römer zu begeben. Dafür besuchten wir das Römermuseum am Hohen Markt und gingen auch jene Gasse ab, entlang derer die Grenzen des Militärlagers Vindobona vor etwa 2000 Jahren verlaufen sind.

Im Museum erfuhren wir viel Neues, etwa dass die Römer kein Volk so sehr fürchteten wie die Germanen, weil diese ihnen im Vergleich zur eigenen Körpergröße von durchschnittlich 1,60m riesenhaft erschienen. Des Weiteren wurden römische Soldaten nur etwa 30 Jahre alt, unter anderem deshalb, weil die Militärausrüstung, die sie täglich schleppen mussten, cirka 50 Kilogramm schwer war. Ein düsteres Kapitel, das uns näher gebracht wurde, war das des Sklaventums. So wurden Sklavenkinder zum Beispiel ab dem Alter von vier Jahren zum Reinigen der Gänge der Fußbodenheizungen eingesetzt. So fortschrittlich die Technik dieser Beheizung auch war und ist, sind wir doch dankbar heute ohne Sklaverei auszukommen. 

Spannend war es allerdings trotzdem, in das Alltagsleben dieser Hochkultur einzutauchen.