Die 4.a in der Fossilienwelt Stetten

Am 30. Oktober versuchten sich die Eulen der 4.a als PaläontologInnen. Bereits im Vorfeld hatten wir uns im Rahmen des Sachunterrichts mit dem Thema Entstehung und Entwicklung der Erde auseinandergesetzt und nun galt es, unsere Kenntnisse in die Praxis umzusetzen und unser Wissen noch weiter zu vertiefen. Dafür reisten wir nach Stetten, um die dort gelegene Fossilienwelt kennenzulernen.

Gleich zu Beginn durften wir wie ErdwissenschafterInnen in einem großen Sandfeld nach echten (!!!) Fossilien graben. Dabei wurden zahlreiche Schätze wie Haifischzähne, versteinerte Knochen, Vulkangestein, Turmschnecken und sogar Perlen freigelegt und stolz als Beweis- und Erinnerungsstücke eingepackt.

Danach nahmen wir an einer Führung durch die Fossilienwelt teil und bekamen dabei unter anderem durch eine 3D-Animation ein besseres Bild darüber, wie es im Großraum Wien vor rund 17 Millionen Jahren ausgesehen hat und welche Tiere hier lebten. Obwohl uns das Herbstwetter bei diesem Ausflug hold war, fanden wir es doch schade, dass wir heutzutage das Urmeer mit tropischen Sandstränden nicht mehr genießen können - das wäre mal ein Lehrausgang!  Überbleibsel und Zeugnisse dieser Zeit sind allerdings das anschließend besichtigte, weltweit größte fossile Austernriff mit der ebenso rekordhaltenden, hühnereigroßen fossilen Perle, die uns mit ihren Ausmaßen wirklich beeindruckten. Zu guter Letzt wanderten wir noch den Zeitstrahl ab, der uns noch einmal bewusst machte, wie lange es gedauert hat, dass unser Planet überhaupt bewohnbar war und seit welch kurzer Zeit - gemessen an der Erdgeschichte - der Mensch erst in diese eingreift. Bevor es an den Heimweg ging,ließen wir uns unsere Lunchpakete noch im Freien schmecken und tobten uns am Spielplatz aus. 

Das war ein gelungener und spannender Herbstausflug!